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Montage Wand
Finnwall, das Holz-Rahmensystem ermöglicht Ihnen auf die einfachste und wahrscheinlich schnellste Art Trockenbauwände (nicht tragend) zu erstellen.

Unsere Aufbauanleitung zeigt Ihnen am Beispiel einer Raumunterteilung die einfache Handhabung des Finnwall Holz-Rahmensystems.

 Finnwall Montageanleitung (943 KB)

 
 
1Markieren Sie den Wandverlauf auf beiden Seiten des Raumes und verbinden Sie diese Markierungen mit einer Richtschnur.   2Profile an der Richtschnur anlegen, Türausschnitt bestimmen und aussparen, Profil entsprechend der benötigten Länge absägen oder durch stumpfes Stoßen verlängern.
 
 
 
3Profil(e) mit selbstklebendem Dichtungsband auf einer Nutseite bekleben und, je nach Bodenbeschaffenheit, mit (Schnellbau-)Schrauben (Holzböden) oder Schrauben und Dübeln (Estrich, Fliesen etc.) auf dem Boden befestigen (max. Schraubenabstand 100 cm).   4Raumhöhe zwischen dem Profil am Boden und der Decke ermitteln, 45 mm für die Stärke des Deckenprofils sowie zusätzliche 6 mm für das Untermaß von der gemessenen Länge abziehen (gesamt 51 mm) und das Profil für die Wand zuschneiden. Das Untermaß wird benötigt, damit die Profile mit den Montageklammern eingestellt werden können (siehe auch Punkt 10).
 
 
 
5Die Profile für die Wände ebenfalls auf einer Nutseite mit Dichtungsband bekleben und lotrecht mit Hilfe einer Wasserwaage an der Wand montieren.   6Nachdem nun die Profile an den Wänden montiert sind, wird das Deckenprofil befestigt. Dazu beide Wandprofile mit einer Richtschnur verbinden (kleine Nägel) und in Abständen mit einem Bleistift Markierungen an der Decke anbringen.
 
 
 
7Dann Profi(e) wie anfangs beschrieben montieren (max. Schraubenabstand 100 cm).   8Die ermittelte Länge der Wandprofile ist das Maß für die Stiele – aber Achtung, je nach Raumsituation kann dieses Maß durch Boden- oder Deckenunebenheiten abweichen. Ist die Decke oder der Boden stark uneben, jeden einzelnen Stiel messen (Abstand zwischen Boden- und Deckenprofil) und jeweils die 6 mm Untermaß berücksichtigen, damit die Stiele mit den Klammern eingestellt werden können! Stielabstand (max. 85 cm) ergibt sich aus der Art und dem Maß der Wandbeplankung und rechnet von Wand bis Mitte erstem Stiel, bzw. von Mitte zu Mitte Stiel.
 
 
 
9Stiel auf beiden Seiten mit einer Klammer ausrüsten, Stiel leicht schräg in die Nut des Bodenriegels einstellen, in die Senkrechte aufrichten (das Untermaß macht das Kippen über die Ecken möglich), Abstand zum nächsten Stiel prüfen und justieren, Stiel mit Wasserwaage ausrichten – fertig – kein zusätzliches Befestigen der Stiele nötig.   10Die Stiele stehen nun mit einem Abstand von 2-3 mm zum Decken- bzw. Bodenprofil. Das ist wichtig, um eine ungewollte Lastaufnahme der Wand zu vermeiden. Die Aussteifung der Rahmenkonstruktion erfolgt dann über die Beplankung.
 
 
 
11Nach dem Einstellen aller Stiele, Türhöhe anreißen, dabei eventuelle Veränderungen im späteren Bodenaufbau (Parkett, Laminat, Fliesen etc.) berücksichtigen, Querriegel passgenau zuschneiden und mit Schrauben fixieren. Bei dem Finnwall-System gibt es praktisch kaum Abfall. Nennenswerte Reststücke können leicht als waagerechte Profile auf dem Boden verlegt oder an die Decke befestigt werden. Zur Beplankung der Finnwall-Konstruktion kann z.B. Gipsfaserplatte, Gipskarton, Sperrholz, OSB, etc. verwendet werden.   12Ist eine Seite fertig beplankt, nach Bedarf Dämmmaterial sowie gewünschte Installationen einbringen. Für das Durchführen von Kabeln oder Leitungen werden die Stiele von Nutseite zu Nutseite mit entsprechenden Durchmessern von einem Elektrofachmann durchbohrt.
 
   
 
13Anschließend Beplankung fortsetzen.    
 
Weitere Hinweise:    
 
 
 
Beim Arbeiten unter der Dach- oder Treppenschräge, die nötigen Winkel zum Zuschneiden der Stiele mit einer Schmiege abnehmen und übertragen. Die Stiele werden in diesem Fall nicht mit Montageklammer, sondern mit Schrauben in der Schräge fixiert.   Für das Arbeiten mit dem Finnwall Holz-Rahmensystem werden folgende Werkzeuge und Hilfsmittel benötigt: Finnwallprofile, Montageklammern, Zollstock/Bandmaß, Wasserwaage, Bleistift, Schlagbohrmaschine/Akkuschrauber, Hammer, Säge (Fuchsschwanz, Stich- oder Kreissäge), Richtschnur, Dichtungsband und Schrauben (Dübel).
     

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